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Stufenübergreifende Themen

Mit der Unterzeichnung der Regierungsvereinbarung über die Zusammenarbeit im Bildungsraum Nordwestschweiz haben sich die Regierungen der vier Kantone Aargau, Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Solothurn verpflichtet, Herausforderungen im Bildungsbereich gemeinsam anzugehen.

Neben den stufenspezifischen Themen auf Ebene Volksschule und Sekundarstufe II, wird für die Periode 2018 - 2022 eine stärkere bildungsstufen- und bildungstypenübergreifende Zusammenarbeit angestrebt. 

Perspektiven Schule 2030

Der gesellschaftliche und technologische Wandel führt zu neuen Anforderungen an Bildungssysteme. Um diesen zu begegnen, ist es einerseits von grossem Interesse, sich im Bildungsraum auf gemeinsame Themen zu einigen, die von zentraler Bedeutung für die Zukunft sind. Andererseits stellt sich auch die Frage, welche Prioritäten vor dem Hintergrund knapper Ressourcen zu setzen sind und wie damit umgegangen wird, dass sich aus den globalen Megatrends teilweise widersprüchliche Anforderungen an Bildungssysteme ergeben. Zu den Megatrends zählen beispielsweise der demographische Wandel, die wirtschaftliche Globalisierung und die Digitalisierung vieler Lebensbereiche. Diese übergeordneten Megatrends betreffen auch die Zukunft der Schulen des Bildungsraums Nordwestschweiz. Gleichzeitig stellen die unterschiedlichen Entwicklungen und Ansprüche innerhalb des Bildungsraums die Pädagogische Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz vor grosse Herausforderungen.

Im Hinblick auf diese Entwicklungen hat sich der Bildungsraum Nordwestschweiz gemeinsam mit der Pädagogischen Hochschule darauf verständigt, die Perspektiven der Schule 2030 mittelfristig zu einem Hauptthema des Dialogs im Bildungsraum zu machen. Ziel ist die gemeinsame Entwicklung eines Orientierungsrahmens, welcher die relevanten Themen und Bereich benennt und eine Aussage darüber macht, welcher Umgang damit angestrebt wird. Auf Basis des Dialogs wurden folgende vier Themen als Grundlage für die Zukunftsszenarien definiert:

  • Technologischer Wandel
  • Soziokultureller Wandel
  • Wirtschaftlicher Wandel
  • Ökologischer Wandel

In einem ersten Schritt sollen mittels Online-Fragebogen (Delphi-Studie) im 3./4. Quartal 2020 Aussagen zu den vier Themenfelder von Fachpersonen aus verschiedenen Bereichen bewertet werden. Damit soll ein Bild gemeinsamer und unterschiedlicher Auffassungen erzeugt werden, dass sich auf eine Partizipation von Stakeholdern aus den Gebieten Pädagogik, Politik und Wirtschaft stützt und die Einschätzung der Repräsentantinnen und Repräsentanten von Verbänden, Fachstellen und Gremien sorgfältig berücksichtigt. 

Ziel ist es, die daraus entstehenden Zukunftsszenarien an zwei Nordwestschweizer Bildungstagen im Hinblick auf Chancen und Risiken des Wandels zu diskutieren. Er soll Fachleute aus dem Kreis der Berufsverbände von Lehr- und Leitungspersonen, der Schulämter, der Bildungs- und Erziehungsräte, der parlamentarischen Kommissionen, der Organisationen der Arbeitswelt sowie der Lehrerinnen- und Lehrerbildung zusammenführen.

Der erste Nordwestschweizer Bildungstag findet am 11. Juni 2021 auf dem Campus Muttenz statt.

Weitere Informationen finden Sie auf www.schule-2030.ch.